Wilhelm Schmidts ist Universitätsmusikdirektor der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Als Dirigent des Universitätschores, Universitätsorchesters, Kammerchores und Kammerorchesters  zeichnet er verantwortlich für die überregionale Ausstrahlung der akademischen Ensembles. Am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik unterrichtet er die Fächer Ensembleleitung, Tonsatz sowie Analyse und koordiniert die Konzertreihe „Musik in der Universität“.  An der Hochschule für Musik Würzburg unterrichtet er zudem  die Fächer Chorleitung und Oratoriumensemble. 2022 ist er Gastdirigent beim Landesjugendchor Niedersachsen.

 

Seine dirigentische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Jörg Straube und Prof. Ari Rasilainen. Vorangegangen waren ein Orgelstudium an der Hochschule für Musik in Cluj-Napoca (Rumänien) bei Prof. Ursula Philippi  und das Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Christoph Bossert.  Wertvolle künstlerische Impulse erhielt er auf verschiedenen Meisterkursen, z.B. bei Prof. Wolfgang Schäfer.

 

2013 übernahm er die künstlerische Leitung des „Vocalensemble Würzburg“, mit welchem er anspruchsvolle Chorliteratur aller Epochen erarbeitet. Der Chor wurde beim 10. Bayerischen Chorwettbewerb 2017 mit dem 1. Preis in der Kategorie „Kammerchöre“ ausgezeichnet und nahm erfolgreich am Deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg teil. 2019 nahm er mit dem Kammerorchester der Universität Bamberg am 10. Bayerischen Orchesterwettbewerb mit "hervorragendem Erfolg" teil und erzielte beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2021 das Prädikat "sehr gut". Er arbeitete mit dem Bachchor Würzburg, Bachchor Heidelberg, Cäcilienchor Frankfurt und zuletzt wiederholt mit dem Landesjugendchor Niedersachsen zusammen.

 

Als Dirigent und Organist übt Wilhelm Schmidts eine vielfältige Konzerttätigkeit aus und widmet sich  mit verschiedenen Ensembles einem breitgefächerten Repertoire. Konzerte führten ihn dabei in die meisten europäischen Länder sowie die USA. Wilhelm Schmidts war Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Evangelischen Studienwerkes „Villigst“.

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